Schon bevor ich zehn Jahre alt war, hat mich die Fotografie in ihren Bann gezogen. Nach ersten "Gehversuchen" mit einer Uralt-Kamera konnte ich meinen Vater überreden, mir den Kauf einer Polaroid-Land-Kamera zu ermöglichen. 

Zu dieser Zeit fotografierte ich am liebsten meine Klassenkameraden. Einige Jahre später hatte ich das Geld für meine erste Spiegelreflex zusammengespart und richtete eine erste kleine Dunkelkammer ein, um selbst entwickeln zu können. 

Das Portraitieren von Menschen blieb mein bevorzugtes Thema. Inspiriert von Filmen aus der Stummfilmzeit versuchte ich, Licht und Schatten als Ausdrucksmittel zu nutzen.

Ende der 1980er-Jahren arbeitete ich in meiner Freizeit bei einem Werbefotografen, wo ich Erfahrungen in der Werbefotografie machen durfte.  

Letztlich kam ich wieder zurück zur Portraitfotografie und fand hier vor allem in der Arbeit mit Künstlern  meine persönliche Leidenschaft. 

 

Das Portraitieren von Menschen, die sich der Kreativität verschrieben haben, hat bis heute für mich immer etwas Besonderes. Das Fotografieren selbst scheint zur Nebensache zu werden, während ich im Gespräch viel über das Leben der Person erfahren darf.

Ein anderer, mir sehr wichtig gewordener Bereich in der Fotografie ist die Streetfotografie. Gerade das analoge Arbeiten, bei dem der Blick auf den Monitor entfällt, hat auf mich eine meditative Wirkung. Ich gehe durch eine Stadt und kann mich vollkommen auf meine Umgebung einlassen.

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